Witze und Zitate

Etwas Spaß und Weisheit muss sein! :-)

Mathematik und Naturwissenschaften

„Scherzhafte Beispiele haben manchmal größere Bedeutung als ernste.“

Archimedes


Die fortschreitende Mathematik hat den Vorteil, dass man sich genauer irren kann.

Normalbürger: „Ich finde Ihre Arbeit ziemlich monoton.“
Mathematiker: „Dafür ist sie stetig und unbeschränkt.“

Gott ist keine Funktion. Er kann nicht abgebildet werden!

Behauptung: Ein Krokodil ist länger als breit.
Beweis:
Lemma 1: Ein Krokodil ist länger als es grün ist.
Man betrachte ein Krokodil. Es ist oben lang und unten lang, aber nur oben
grün. Also ist ein Krokodil länger als es grün ist.
Lemma 2: Ein Krokodil ist grüner als breit.
Man betrachte wieder ein Krokodil. Es ist grün entlang Länge und Breite,
aber nur breit entlang der Breite. Also ist ein Krokodil grüner als breit.
Aus Lemma 1 und 2 folgt:
Das Krokodil ist länger als breit.

Behauptung: Eine Katze hat neun Schwänze.
Beweis:
Keine Katze hat acht Schwänze.
Eine Katze hat einen Schwanz mehr als keine Katze.
Deshalb hat eine Katze neun Schwänze.

Behauptung:

\lim _{x \rightarrow \infty } \frac{\sin{x}}{n} = 6

Beweis:

Kürze das n im Zähler und Nenner. (!!!)


Mit dem Grenzwert ist es so wie mit dem Highlander: Es kann nur einen geben!

Wenn 0 besonders groß ist, ist es fast so groß wie ein bisschen 1..

2 is the oddest prime.

Wie oft kann man 7 von 83 abziehen, und was bleibt am Ende übrig?

—Man kann beliebig oft 7 von 83 abziehen; es bleibt jedesmal 76 übrig…


Um „Rekursion“ zu verstehen, muss man zunächst „Rekursion“ verstehen.

„Kennen wir uns nicht?“ fragt der Professor einen Examenskandidaten.
„Ja, vom Examen letzten Jahres.“
„Achso. Naja, heute wirds schon klappen. Wie lautete denn damals
die erste Frage, die ich Ihnen gestellt habe?“
„‚Kennen wir uns nicht?‘…“

Wir sind alle Nichtschwimmer in der mathematischen Pfütze.

..Und dann war da noch der Statistiker, der in einem Fluß ertrank,
der im Durchschnitt nur \unit[10]{cm} tief war..

Wie bleibt ein Mathematiker beim Schwimmen trocken?

—Er leitet das Wasser ab!


„O.B.d.A.“ kann (ohne Beschränkung der Allgemeinheit) bedeuten:

  • Ohne Bedeutung für die Allgemeinheit
  • Ohne Berücksichtigung der Ausnahmen
  • Ohne Begründung der Annahme
  • Ohne Beachtung der Angabe
  • Ohne Begreifbarkeit der Aussage
  • Offensichtlich bedingt durch Alkohol

Mathematische Beweismethoden:

  • Einschüchterung:

    „Das ist trivial!“

  • Methode der exakten Bezeichnungen:

    „Sei p ein Punkt q, wir wollen ihn r nennen..“

  • Vollständige Intuition (theologische Methode):

    „Ich glaube, das stimmt so.“

  • Vollständige Reproduktion:
    „Wenn Dein Nachbar eine Lösung anbietet, die wahrscheinlich richtig ist,
    dann kannst Du die einfach abschreiben und hast wohl auch eine richtige
    Lösung.“
  • Zeitversetzte Methode:
    Prof. vor der Pause: „Diesen Satz beweise ich Ihnen nach der Pause.“
    Prof. nach der Pause: „Wie wir vor der Pause bewiesen haben..“
  • Grafische Indifferenz:
    Ein Integral ist schnell unter den Tisch gekehrt (vergessen).
    Ein schlunziges i ist schon ein knappes j.
  • Delegation:

    „Als Übungsaufgabe für den geneigten Studenten…“


Das Leben ist komplex; es hat reelle und imaginäre Komponenten.

Mitten während eines mathematischen Vortrags meldet sich ein Zuhörer:
„Ich habe zu dem, was Sie hier erzählen, ein Gegenbeispiel!“
Darauf der Vortragende:
„Egal, ich habe zwei Beweise!“

„Ich habe eine Lösung, aber sie passt nicht zum Problem…“

Wie nennt man die Höhe, in welcher sich der Kopf eines Rindes über dem
Boden befindet, wenn es sich einen Meter tief hinunter beugt?

—Kuhbückmeter


Wie nennt man einen Selen-Gleichrichter, der überlastet wird?

—Gleich-Riecht-Er


Was haben senkrechte Magnetfelder und Kleinkinder gemeinsam?

—Beide lenken ab und verrichten dabei keine Arbeit!


Wir befinden uns hier im Bereich der angewandten Irrelevanz..

Professor zum Studenten: „Fahren Straßenbahnen mit Gleich- oder Wechselstrom?“
Student: „Mit Wechselstrom!“
Professor: „Müssten sie dann nicht immer hin- und herfahren?“
Student: „Aber das tun sie doch!“

Der kürzeste Physiker-Witz: „Pi-Quer“ :)

Im Vatikan gibt es rund zwei Päpste je Quadratkilometer.

Es gibt drei Arten von Mathematikern: Solche, die zählen können und solche, die es nicht können.

A propos: Vier von zehn Menschen haben keine Ahnung von Statistik. Das sind fast 75\%!


In einen Bus steigen 10 Leute ein, an der Endhaltestelle 11 wieder aus. Es antworten:

  • Ein Theologe:
    „Ein Wunder! Ein Wunder!
  • Ein Biologe:
    „Fortpflanzung!“
  • Ein Physiker:
    10\% Fehlertoleranz sind ok..“
  • Ein Mathematiker:
    „Wenn jetzt noch einer einsteigt, dann ist der Bus leer!“

„Wir benutzen Statistik wie ein Betrunkener einen Laternenpfahl:
Vor allem zur Stütze unseres Standpunktes und
weniger zum Beleuchten eines Sachverhalts.“

Andrew Lang


„Man muss die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher.“

Albert Einstein


Warum verwechseln Mathematiker Halloween und Weihnachten?

—Weil \text{Oct } 31 = \text{Dec } 25


Welches Tier hat acht Beine und kann addieren?

—Ein Oktoplus


Welches Tier besteht aus Kohlenstoff und wiegt \unit[12]{g}?

—Ein Molwurf


Was ist gelb, krumm, normiert und vollständig?

—Ein Bananachraum


Was ist ein Polarbär?
– Ein kartesischer Bär nach einer Koordinatentransformation

Ein paar Leute werden gebeten, folgendes Problem zu lösen: „Was ist 2 \cdot 2?“

Es antworten:

  • Ein Logiker:
    „Bitte definieren Sie 2 \cdot 2 präziser!“
  • Ein Mathematiker:
    „Das Problem ist lösbar, und zwar eindeutig!“
  • Ein Physiker:
    „In der Größenordnung 10^0.“
  • Ein Ingenieur (nachdem er sich einige Minuten mit seinen Taschenrechner beschäftigt hat):
    3,999!“
  • Ein Mediziner:
    4. Das habe ich auswendig gelernt!!“
  • Ein Psychiater:
    „Das weiß ich nicht. Aber es ist gut, dass wir darüber geredet haben!“
  • Ein Anwalt:
    4. Aber ich weiß nicht, ob wir vor Gericht damit durchkommen…“
  • Ein Politiker:
    „Ich verstehe Ihre Frage nicht..“
  • Ein Buchhalter (nachdem er alle Türen und Fenster geschlossen hat):
    „Was für eine Antwort wollen Sie hören?“

Wenn du die Zuhörer nicht überzeugen kannst, dann verwirre sie!

„Für so faule Ausreden musst du dir einen Dümmeren suchen – aber den wirst du kaum finden!!“

Wie reagieren unterschiedliche Menschen auf eine fundamental neue, sehr komplexe Theorie?

  • Normalbürger:
    „Völlig absurdes Zeug!!“
  • Informatiker:
    „Interessant, aber pervers…“
  • Jurist:
    „Korrekt, aber unwesentlich.“
  • Mathematiker:
    „Trivial!“
  • Theoretischer Physiker:
    „Eigentlich hab‘ ich das immer schon so gemacht!“
  • Experimental-Physiker:
    „Und außerdem funktioniert’s nicht!!“

Ein Ingenieur ist überzeugt, dass seine Gleichungen eine Approximation an die Wirklichkeit sind.
Ein Physiker glaubt, dass die Wirklichkeit eine Approximation an seine Gleichungen ist.
Einem Mathematiker ist das egal.

Ein Wissenschaftler hat ein Hufeisen über seiner Labor-Türe aufgehängt.
Ein Kollege fragt ihn daraufhin leicht spöttisch:
„Glauben Sie denn tatsächlich an so einen Hocus-Pocus?“
Darauf meint der Wissenschaftler:
„Nein. Ich habe aber gehört, dass es sogar dann Glück bringt,
wenn man nicht daran glaubt…“

Worin besteht der Unterschied zwischen Theorie und Praxis?
– Theoretisch gibt es keinen!

Warum stehen Studenten um halb acht auf?

  • 6% weil sie es so gewohnt sind,
  • 4% weil sie geweckt werden,
  • 90% weil um acht die Läden zumachen.

Computer-Erkenntnisse

Ein Programm, das fehlerfrei läuft, ist längst überholt.

Bananensoftware:
„Reift beim Kunden!“

Real programmers don’t comment their code:
„If it was hard to write, it should be hard to understand!“

A mouse is a device used to point at the xterm you want to type in.

Man soll schon C-Programmierer gesehen haben, die im Aufzug die \boxed{3} drücken,
wenn sie in den vierten Stock wollen…

„Irren ist menschlich. Um die Lage allerdings wirklich ekelhaft und
undurchsichtlich zu machen, benötigt man schon einen Computer.“

—???


„A complex system that works is invariably found to have evolved from a simple system that worked.“

John Gall


„Das Geheimnis zum Erfolg sind Fehler, Fehler und noch mehr Fehler – aber weniger, weniger und immer weniger.“

Ogden Nash


„When one door is closed, don’t you know, another is open.“

Bob Marley


„The purpose of computing is insight, not numbers.“

Richard Hamming


„The purpose of computing is not yet in sight.“

—Anonymous


Und Bill Gates sprach:
„Lasst uns doch einen grafischen Virus programmieren..“

Das Schöne an Windows ist ja gerade, dass es nicht etwa einfach so abstürzt,
sondern vorher immer eine Dialogbox anzeigt, die du mit OK bestätigen
musst.

Manche nennen es Windows, für andere ist es der längste Bug der Welt.

„Nobody will ever need more than 640k RAM!“

—Bill Gates, 1981


It´s NOT a bug! It´s a FEATURE!!

Drogen und Exzesse

„Ein Leben ohne Feste ist eine weite Reise ohne Gasthaus.“

Demokrit


Polizeikontrolle. Der angetrunkene Fahrer säuselt:
„Ich habe nur Tee getrunken!“
Darauf der Polizist:
„Dann aber mindestens 1,8 Kamille!“

Die am häufigsten gebrauchten Worte in einer Kneipe:

  • Tacho (Tag auch!)
  • Flur (Wieviel Uhr?)
  • Schlange (Schon lange nicht mehr gesehen..)
  • Eishockey (Alles O.K.!)
  • Wirsing (Wiedersehen!)
  • Kanufahren (Kann noch fahren!!)

„Erfahrung ist nicht das, was einem zustößt. Erfahrung ist, was du aus dem machst, was dir zustößt.“

Aldous Huxley


„Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“

Albert Einstein


„Viel Denken, nicht viel Wissen soll man pflegen!“

Demokrit


„In den Wäldern sind Dinge, über die nachzudenken man jahrelang im Moos liegen könnte..“

Franz Kafka


„Gegen Dummheit ist ein Kraut gewachsen, nur leider ist es verboten..“

—???


„Wenn Blaubeeren rot sind, sind sie noch grün…“

—???


„Verbringe nicht die Zeit mit der Suche nach einem Hindernis. Vielleicht ist keines da.“

Franz Kafka


„Der größte Feind des Wissens ist nicht der Irrtum, sondern die Trägheit.“

Henry Thomas Buckle


„Nichtstun ist besser als mit viel Mühe nichts schaffen.“

Laotse


„Argumente sollten vermieden werden. Sie sind immer vulgär und oft überzeugend.“

Oscar Wilde


„Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute. Seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben.“

George Bernard Shaw


„Der Bau von Luftschlössern kostet nichts, aber ihre Zerstörung ist sehr teuer.“

Francois Mauriac


„Von kleinen singenden Männern, die auf Ihrem Kopf eine Kathedrale errichten, sollten Sie sich nicht irritieren lassen.“

Albert Hofmann


„Wenn man nicht gegen den Verstand verstößt, kann man zu überhaupt nichts kommen.“

Albert Einstein


„Ordnung ist die Lust der Vernunft, aber Unordnung ist die Wonne der Phantasie.“

Paul Claudel


„Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.“

Albert Einstein


Philosophie und Religion

„Man sollte so leben, als ob es wirklich einen Gott gäbe.“

—???


„Eure falsche Liebe zur Vergangenheit ist ein Raub an der Zukunft.
Tradition ist Verehrung des Feuers, nicht Anbetung der Asche!“

Friedrich Nietzsche


Ein Theologe und ein Philosoph unterhalten sich. Lästert der Theologe:
„Ach ihr Philosophen, ihr seid doch wie Leute, die in einem dunklen Raum mit
verbundenen Augen nach einer schwarzen Katze suchen, die gar nicht da ist!“
Murmelt der Philosoph:
„… und ihr Theologen glaubt sie zu finden!“

Protzt ein Kosmonaut:
„Ich war schon oft draußen im Weltraum“,
„aber ich habe weder Gott noch Engel gesehen.“
Antwortet ein Gehirnforscher:
„Und ich habe schon viele kluge Gehirne operiert“,
„aber ich habe nirgends auch nur einen einzigen Gedanken entdeckt.“

„Für jemanden, der nur einen Hammer als Werkzeug hat, sieht die ganze Welt aus wie ein Nagel.“

—???


„Der Beginn aller Wissenschaften ist das Erstaunen, dass die Dinge sind, wie sie sind.“

Aristoteles


„Die Astronomie ist diejenige Wissenschaft, in welcher der Mensch
vielleicht am besten lernen kann, wie klein er ist.“

Georg Christoph Lichtenberg


„Je tiefer man in die lebendige Natur hineinsieht, desto wunderbarer erkennt man sie.“

Albert Hofmann


„Wenn du die Geheimnisse des Universums finden willst, dann denke in den Begriffen
Energie, Frequenz und Schwingung.“

Nikola Tesla


„Der letzte Schritt der Vernunft ist die Erkenntnis, dass es eine Unendlichkeit von Dingen gibt, die sie übersteigen.
Sie ist schwach, wenn sie nicht bis zu dieser Erkenntnis vordringt.“

Blaise Pascal


„Was wir wissen, ist ein Tropfen; was wir nicht wissen, ein Ozean.“

Isaac Newton


„Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen.“

Albert Einstein


Vor der Erleuchtung: Holz hacken, Wasser tragen.
Nach der Erleuchtung: Holz hacken, Wasser tragen.

—Buddhistisches Sprichwort


„Erwarte nichts im Leben; dann ist alles, was du noch bekommst, ein Bonus.“

Frank Zappa


Kultur und Gesellschaft

„Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“

Albert Schweitzer


„Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave.“

Friedrich Nietzsche


„Ich würde gern leben wie ein armer Mann mit einem Haufen Geld.“

Pablo Picasso


„Es gibt Leute, deren Herzen gerade in dem Grad einschrumpfen, als ihre Geldbörsen sich erweitern.“

Aldous Huxley


„Wir werden nicht für unsere Sünden bestraft, sondern durch sie.“

Elbert Hubbard


„Wenn der Mensch soviel Vernunft hätte wie Verstand, dann wäre alles viel einfacher.“

Linus Pauling


„Vertrauen ist eine Oase des Herzens, die von der Karawane des Denkens nie erreicht wird.“

Khalil Gibran


„Viele sind hartnäckig in Bezug auf den eingeschlagenen Weg – wenige in Bezug auf das Ziel.“

Friedrich Nietzsche


„Nicht, was er mit seiner Arbeit verdient, ist der eigentliche Lohn des Menschen, sondern was er durch sie wird.“

John Ruskin


„Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.“

Albert Einstein


„Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.“

Paul Klee


„Bunt ist meine Lieblingsfarbe!“

Walter Gropius


„Planung ist das Ersetzen des Zufalls durch den Irrtum.“

Friedrich Dürrenmatt


„Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben.“

Bertrand Russell


„Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart.“

Noel Coward


„Zur Strafe für meine Autoritätsverachtung hat mich das Schicksal selbst zu einer Autorität gemacht.“

Albert Einstein


„Ein Baum wächst so wie der Boden ihn nährt und der Wind ihn zerzaust..“

Marie Juchacz


„Der Mensch ist gut, die Leute sind schlecht!“

Karl Valentin


„Zum Donnerdrummel!!“

Astrid Lindgren


„Sieh niemals auf jemanden herab, es sei denn, du willst ihm aufhelfen.“

Jesse Jackson


„Wer sich zu wichtig für kleinere Arbeiten hält, ist meistens zu klein für wichtige Arbeiten.“

Jacques Tati


„Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.“

Aldous Huxley


„Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“

Mahatma Gandhi


„Mögen hätt’ ich schon wollen, aber dürfen hab’ ich mich nicht getraut!“

Karl Valentin


„Das Wenige, das du tun kannst, ist viel.“

Albert Schweitzer


Umwelt und Konsum

„Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur,
bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.“

Albert Schweitzer


„Die Welt hat genug für die Bedürfnisse eines jeden Menschen, aber nicht für seine Gier.“

Mahatma Gandhi


„Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen können,
müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken können.“

Karlheinz Deschner


„Reich ist man nicht durch das, was man besitzt, sondern
mehr noch durch das, was man mit Würde zu entbehren weiß.“

Immanuel Kant


„Im Zeichen des wachsenden Umweltbewusstseins brauchen wir keine Verpackungskünstler,
sondern im Gegenteil Verpackungsvermeidungskünstler.“

Heinrich Böll


„Wir haben die Erde nicht von unseren Vorfahren geerbt,
sondern von unseren Kindern geliehen.“

—Indianisches Sprichwort


„Was hat man vom Leben, wenn man nicht den einsamen Schrei des Ziegenmelkervogels
oder das Streiten der Frösche am Teich in der Nacht hören kann?“

Häuptling Seattle


„Früher oder später, aber gewiss immer, wird sich die Natur an allem Tun rächen, das wider sie ist.“

Johann Pestalozzi


Wirtschaft und Politik

„Der Staat ist für die Menschen da und nicht die Menschen für den Staat.“

Albert Einstein


„Wer die Gewalt als seine Methode proklamiert hat, muss die Lüge zu seinem Prinzip machen.“

Alexander Solschenizyn


„Der alte Grundsatz ‚Auge um Auge‘ macht schließlich alle blind.“

Martin Luther King


„Wer in der Öffentlichkeit Kegel schiebt, muss sich gefallen lassen, dass nachgezählt wird, wie viele er getroffen hat.“

Kurt Tucholsky


„You can fool some people sometimes, but you can’t fool all the people all the time.“

Bob Marley


„Die schlimmste Wirkung des Kapitalismus ist, dass man glaubt, alles, was man bezahlen kann, gehöre einem.“

Martin Walser


„Was könnte man nicht alles schaffen, wenn man nicht dauernd arbeiten müsste..“

—???


„Mein politisches Ideal ist das demokratische. Jeder soll als Person respektiert und keiner vergöttert sein.“

Albert Einstein


„Wenn ich höre, dass ein Schiff Helden als Matrosen benötigt, frage ich, ob es morsch und alt ist.“

Bertolt Brecht


„Der Pass ist der edelste Teil von einem Menschen. Er kommt auch nicht auf so einfache Weise zustande wie ein Mensch. Ein Mensch kann überall zustande kommen, auf die leichtsinnigste Art und ohne gescheiten Grund, aber ein Pass niemals. Dafür wird er auch anerkannt, wenn er gut ist, während ein Mensch noch so gut sein kann und doch nicht anerkannt wird.

Man kann sagen, der Mensch ist nur der mechanische Halter eines Passes. Der Pass wird ihm in die Brusttasche gesteckt wie die Aktienpakete in das Safe gesteckt werden, das an und für sich keinen Wert hat, aber Wertgegenstände enthält.

Und doch könnte man behaupten, dass der Mensch in gewisser Hinsicht für den Pass notwendig ist. Der Pass ist die Hauptsache, Hut ab vor ihm, aber ohne dazugehörigen Menschen wäre er nicht möglich oder mindestens nicht ganz..“

Bertolt Brecht, „Flüchtlingsgespräche“


„Ich habe nichts zu verbergen“ heißt eigentlich: „Meine Rechte sind mir egal.“

Edward Snowden


„Der fundamentale Akt von Freundschaft unter denkenden Wesen besteht darin, einander etwas beizubringen und Wissen gemeinsam zu nutzen. Dies ist nicht nur ein nützlicher Akt, sondern es hilft die Bande des guten Willens zu verstärken, die die Grundlage der Gesellschaft bilden und diese von der Wildnis unterscheidet.

Dieser gute Wille, die Bereitschaft unserem Nächsten zu helfen, ist genau das, was die Gesellschaft zusammenhält und was sie lebenswert macht. Jede Politik oder jedes Rechtssystem, das diese Art der Kooperation verurteilt oder verbietet, verseucht die wichtigste Ressource der Gesellschaft. Es ist keine materielle Ressource, aber es ist dennoch eine äußerst wichtige Ressource.“

Richard Stallman


Studium

Was war Jesus von Beruf?
Student! Er wohnte mit 30 Jahren noch bei den Eltern, hatte lange Haare,
und wenn er etwas tat, dann war es ein Wunder..

„Akademische Freiheit bedeutet: Es darf mehr gearbeitet werden, als verlangt wird.“

Feodor Lynen


„Copy from one, it’s plagiarism; copy from two, it’s research.“

Wilson Mizner


„Wissen heißt wissen, wo es geschrieben steht.“

Albert Einstein


Soziale Arbeit

Begegnen sich in zwei Sozialarbeiter auf dem Flur einer Anstalt. Meint der eine:
„Guten Morgen!“
Ein paar Schritte weiter dreht sich der andere um und grübelt:
„Was hat er bloß damit gemeint?“

Was sind die wichtigsten Utensilien für einen Sozialarbeiter?

—Eine Kerze, ein Räucherstäbchen, eine Kanne Tee und das Diskussionsdeckchen.


Ein Sozialarbeiter wird von einem Straßenräuber überfallen.
„Geld oder Leben!“ schreit der Räuber.
Antwortet der Sozialarbeiter:
„Tut mir leid, ich besitze weder das eine noch das andere..“

Warum werden Sozialarbeiter 300 Meter tief in der Erde begraben?

—Weil sie tief im Inneren doch gute Menschen sind..


Was ist der Unterschied zwischen Gott und einem Sozialarbeiter?

—Gott KANN man schockieren!


Was ist der Unterschied zwischen einem Rottweiler und einem Sozialarbeiter?

—Von einem Rottweiler bekommst du eventuell dein Kind zurück..


Ein Student der sozialen Arbeit geht zum Arzt. Meint dieser:
„Es tut mir leid, aber Sie haben nur noch drei Wochen zu leben.“
Darauf der Student:
„Wovon denn?“

Bildschirmschoner eines Sozialarbeiters:

… Alle Klienten sind gleich …

… mir jedenfalls …

Zwei Sozialarbeiter gehen entlang einer Uferpromenade spazieren, als sie einen lauten Ruf hören:
„Hilfe!“
Sie gehen unbeirrt weiter. Der Ruf wiederholt sich:
„Hilfe, Hilfe!“
Die Sozialarbeiter laufen weiter. Nach einiger Zeit erklingt erneut ein verzweifelter Ruf:
„Hilfe, ich ertrinke!!“
Dreht sich der eine Sozialarbeiter zum anderen um und meint:
„Na endlich hat er sein Problem erkannt…“

Sehen zwei Sozialarbeiter jemanden zusammengeschlagen auf dem Bürgersteig liegen.
Sagt der eine Sozialarbeiter zum anderen:
„Du, wer immer das auch getan hat, dem müssen wir unbedingt helfen!“

Darauf sollten wir einen Lindenblüten-Tee trinken!

Wie viele Sozialarbeiter braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln?

  • Einen. Sozialarbeiter finden nie ausreichend Zeit für gemeinsame Termine.

  • Einen. Aber er muss die Glühbirne da abholen, wo sie steht!

  • Einen. Aber die Glühbirne muss auch wirklich wollen!!

  • Einen, aber er muss zur Supervision bei einem Elektriker (multidisziplinärer Ansatz),
    um mehr über die theoretischen Ansätze der Elektrotechnik zu lernen.
  • Keinen. Dafür ist kein Geld im Budget.

  • Keinen, denn Sozialarbeiter wechseln keine Glühbirnen. Sie befähigen sie stattdessen
    mit der Situation klarzukommen und/oder sich selbst zu wechseln.
  • Keinen, denn die Glühbirne ist nicht durchgebrannt: Sie erscheint nur in einem anderen Licht!

  • Egal. Die Glühbirne wird sowieso wieder ein Burn-out-Syndrom erleiden…


„Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir ein Sozialarbeiter!“

Treffen sich zwei Sozialarbeiter. Fragt der eine:
„Kannst Du mir sagen, wo der Bahnhof ist?“
Antwortet der andere:
„Nee, das kann ich Dir auch nicht sagen.“
Meint der erste:
„Macht nichts; aber schön, dass wir darüber geredet haben!“

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Am nächsten Tag begegnen sich die beiden wieder. Fragt der eine:
„Na, hast Du den Bahnhof inzwischen gefunden?“
Antwortet der andere:
„Nee, aber ich kann jetzt damit umgehen…“

{\color{white}|}

Und was antworten wohl andere Helfer, wenn man sie nach dem Bahnhof fragt?

  • Gesprächstherapeut:

    „Sie möchten wissen, wo der Bahnhof ist?“

  • Provokativ-Therapeut:

    „Ich wette, da werden Sie nie drauf kommen!“

  • Gestalttherapeut:

    „Hey, lass‘ es voll zu, dass Du zum Bahnhof willst!“

  • Manager:

    „Fragen Sie nicht lange. Gehen Sie einfach los!“

  • Moderator:
    „Welche Lösungswege haben Sie schon angedacht?
    Schreiben Sie alles hier auf diese Kärtchen.“
  • Supervisor:

    „Wenn ich Ihnen die Lösung vorkaue, wird das Ihr Problem nicht dauerhaft beseitigen!“

  • NLPler:

    „Stelle Dir vor, Du bist schon im Bahnhof. Welche Schritte hast Du zuvor getan?“

  • Hypnotherapeut:
    „Schließen Sie die Augen, entspannen Sie sich. Fragen Sie ihr Unterbewusstsein,
    ob es Ihnen bei der Suche behilflich sein will.“
  • Psychoanalytiker:

    „Sie meinen diese dunkle Höhle, wo immer ein langes Ding rein- und ‚rausfährt?“

  • Verhaltenstherapeut:
    „Heben Sie den rechten Fuß, schieben Sie ihn nach vorn. Setzen Sie ihn auf.
    Sehr gut. Hier haben Sie ein Bonbon.“
  • Priester:

    „Heiliger Antonius, hilf, dass er ihn finden kann. Amen.“

  • Esotheriker:

    „Wenn Du da hin sollst, dann wirst Du den Weg auch finden.“

  • Bio-Energetiker:

    „Machen Sie doch schon mal ‚Tsch… tsch… tsch…‘!“


Zwei Studenten der sozialen Arbeit teilen sich ein Zimmer. Wacht der eine auf und fragt den anderen:
„Du, wie spät ist es?“
Antwortet der andere:
„Mittwoch.“
Meint der erste:
„Ach, so genau wollte ich es gar nicht wissen.
Winter- oder Sommersemester?“

Gedichte

„Zu sagen
‚Hier herrscht Freiheit‘
ist immer ein Irrtum
oder auch eine Lüge:
Freiheit herrscht nicht!“

Erich Fried